Come to the Hard Rock Café

Carole King ist eine Songschreiberin, Sängerin Pianistin und Gitarristin.

Als Songwriter erreichten mehr als 100 ihrer Songs, die sie für andere Künstler wie beispielsweise Dusty Springfield oder Aretha Franklin schrieb, die top 100 der Amerikanischen Charts.

Anfang der 70er Jahre begann sie dann eine Karriere als Solo-Künstlerin.

Ihren 60. Geburtstag feierte sie auf Cuba zusammen mit Fidel Castro.

1977 veröffentlichte sie auf ihrem Album Simple Things den Erfolg Hard rock Café, in dem sie das Geschehen und die Vorzüge besingt, die man von einem Besuch im Hard Rock Café hat und fordert im Refrain auf, in ein Hard rock Café zu kommen.

Hard Rock Cafe ist eine weltweite Restaurantkette, die nicht nur wegen ihres Essens, sondern wegen ihrer besonderen Atmosphäre bekannt wurde. In den Cafes findet man überall ausgestellte Exponate diverser Musiker wie signierte Gitarren oder goldene Schallplatten, die zur Verfügung gestellt wurden.

Für den Song bekam sie nach offiziellen Aussagen keine Bezahlung von der Restaurantkette.

Im angefügten Live-Video spielt sie den Song in einer etwas aktualisierteren Version, leider nicht im Hard Rock Café.

*Anm.: Beitrag wurde ursprünglich von mir als Radiobeitrag verfasst.

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Slow it down

Heute ‚mal kein Blues: Amy Macdonald ist durch ihr Debut This is the Life wohl berühmt geworden. Ich selbst mochte das Lied damals sehr gern, doch es wurde von den Radiosendern förmlich totgespielt. Allerdings hält sie nach dem großen Erfolg auch weiterhin die Messlatte hoch, und schreibt weiter schöne und angenehme easy-listening-songs. Gerade bin ich durch Zufall wieder einmal über eine Aufnahme gestolpert.

Gitarristisch ist ihre Musik eher weniger anspruchsvoll, die Art zu spielen, Begleitmuster und Akkorde sind prinzipiell immer die Gleichen, allerdings in jedem Song etwas anders betont und gespielt, und den Capodaster in einem anderen Bund, aber im Grunde immer Wanderakkorde. Sie spielt einige unterschiedliche Akustikgitarren, unter anderem Takamine und Gibson. 

Lässt man allerdings den reinen Anspruch außen vor hat man noch immer schöne Musik, die ins Ohr geht und mit viel Gefühl gesungen wird – und mit sehr wenig Musikalischem Tamtam auskommt. Wie man im folgenden Video sieht, kommt die Musik der Schottin mit dem netten Akzent auch super nur mit ihrer Gitarre und ihrer Stimme klar.

Die Akkorde sind übrigens mit Capo in Bund II (Transponiert): C, E, Am, F. Simpel – oder?