Joe Bonamassa: New Track

Seit einiger Zeit bekannt ist ja, dass Joe Bonamassa im Septemer sein neuestes Album in die Plattenläden bringt. Außerdem ist eine Große Tour im Herbst mit einigen Stationen in Deutschland angesetzt!

Einen ersten Song aus seinem neuen Album hat er bereits vorab veröffentlicht. In ‚Different Shades Of Blue‚ zeigt Bonamassa einmal mehr seine musikalische Vielseitigkeit und stellt sein Können auf der Gitarre unter Beweis. Das Intro und einige Läufe auf einer 12-Saitigen Gitarre bilden eine Breite Basis, auf der er gekonnt aufbaut und ein zum Thema stimmiges Stück abliefert. Kritiker könnten jetzt behaupten, dass das für den bisher bekannten Bonamassa schon fast zu rund und zu wenig nach ‚Bona-Bluesrock‘ klingt. Das kann man so sehen. Andererseits ist es doch wundervoll, eine ständige Entwicklung an dem zu seinen Anfangszeiten doch recht ungeschliffenen Gitarristen zu sehen. Seine Art, Songs zu schreiben und einzuspielen ändert sich mit der Zeit. Mir persönlich gefällt das und imponiert das, gerade wenn man andere Beispiele aus der Szene betrachtet, die seit 20 Jahren nichts wirklich interessantes mehr auf den Markt gebracht haben, sondern immer noch an ihrem 60er Jahre Woodstock-Bild von sich selbst festhalten.

Bonamassa ist anders. Er erfindet sich immer wieder neu. Aber – und das ist auch wichtig – man merkt zunehmend, dass er zumindest beim Sound langsam angekommen ist. Man erkennt einfach einen Bonamassa, wenn man ihn hört. Das liegt zum einen vielleicht an seinem charakterischen Gibson-Marshall-Palmer Sound zum anderen aber definitiv an der Art, wie er seine Soli spielt, aufbaut und wie er die Übergänge und Fills spielt. Dieses Wiedererkennungsmerkmal muss man dann doch auch erst mal schaffen.

Jetzt aber erst mal viel Spaß beim hören!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Z3_GOk36JD0]
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Tour de Force

Joe Bonamassa spielte auch 2013 wieder viele epische Konzerte. Gleich vier davon wurden Aufgenommen und sind seit Oktober unter dem Namen „Tour de Force“ zu erhalten.

Hier eine kleine Kostprobe aus London, nur um mal wieder etwas über Joe gepostet zu haben.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=nbI19ttJqWI]

The steam from the slow train rises.

“ ‚Cause when the steam from the slow train rises
I ain’t gonna see you anymore.“

-Joe Bonamassa, Slow Train

Joe Bomanassa’s neues Albun An Acoustic Eevening Live at the Vienna Opera House ist ja bereits erschienen. Auch auf DVD. In Slow Train strahlt er wieder die übliche Bonamassa-Coolness aus.


Joe Bonamassa: Live at the Vienna Opera House

Ich werde, wenn ich den Namen Joe Bonamassa erwähne, viel zu häufig gefragt: „Äh… Joe Bona..wer!?“ – Schade. Denn dieser Kerl Kann einfach Gitarre spielen. Wieder einmal stellt er das in seinem neuen Live-Album „An Acoustic Evening At The Vienna Opera House“ eindrucksvoll unter Beweis. Ich konnte mir das Ganze schon vor dem Veröffentlichungstermin (26. März) einmal anhören.

Album-Cover

Das gesamte Album ist prinzipiell als ‚Unplugged‘ zu verstehen – nur ohne den bekannten Musiksender dahinter. Wer Joe Bonamassa einmal live erlebt hat, der weiß, dass er gern mal auf einer Akustikgitarre ‚die Sau raus lässt‘ (An dieser Stelle sei insbesondere auf ‚Woke up Dreaming‘ verwiesen, wohl das Aushängeschild schlechthin) – und genau das tut er auch hier! Unterstützt von Gerry O’Connor an Banjo und Geige, Mats Wester an der Mandoline, Arlan Schierbaum (Mit dem er zur Zeit auch um die Welt tourt) an Akkordeon, Piano und Glockenspiel und Lenny Castro als Perkussionist reißt er seine besten Songs neu auf: Mal anstatt Synthieklängen lieber etwas Geige? Kein Problem! Anstatt verzerrter E-Gitarre lieber etwas Mandoline? Kannste haben! In Stücken wie ‚Around the Bend‘ oder ‚Richmond‘ wird bald schon Mark Knopfler Konkurrenz gemacht, und auch Fans der Slidegitarre werden spätestens in ‚From the Valley‘ auf ihre Kosten kommen. Natürlich darf auch das obligatorische Eric Clapton (bzw. Robert Johnson) Cover nicht fehlen, was er auch dieses Mal wieder bravourös mit ‚Stones in My Passway‘ zum Besten gibt.

Wie immer steht also nicht nur Joe Bonamassa drauf – es ist auch Joe Bonamassa drin. In den Insgesamt 21 Songs umfasst er die gesamte Bandbreite seiner bisherigen Werke. Manchmal kommt das auch etwas schleppend daher, da stellenweise etwas Pfeffer fehlt und natürlich kein Vergleich zu seinen bisherigen Live-Performances ist, aber anhören lohnt sich auf jeden Fall!

Abschließend hier noch der Offizielle Trailer auf seinem Youtube-Kanal. Go get it!