Hardcorejazz.. things..

Was passiert, wenn ein ausgezeichneter Musiker sich nicht einmal im Ansatz ernst nimmt?

Genau, Helge Schneider passiert. Immer. Denn er ist zweifelsohne ein sehr begabter Musiker – und hin und wieder haut es ihm komplett den Vogel raus. Wie das dann zu geht – und wie er daraus eine Hommage an sämtliche  Jazz-Schrullen macht sieht man im angehängten Video. Made my Day.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=wkgl4_WBrso]

Belief

Bei John Mayer scheiden sich die Geister. Ich weiß nie so recht, was ich von ihm halten soll – aber das ist einfach super.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=WEgUUTkqRRQ]

To change the world: Start with one step.

Dave Matthews ist cool. Einer, der den American Dream lebt und die Menge bewegt.

Auch bemerkenswert sind die Bilder, die auf der Bühne gezeichnet werden. Durch den Hohen und nüchternen Anteil an Farbe,  viel Kontrast und Bewegung und wenig Weißlicht hat das Bühnenbild ein ganz eigenes Ambiente. Technisch, abgeklärt irgendwie.


Good boy, Joe!

Brillianter Gesang, emotionales Gitarrenspiel. Joe Bonamassa weiß einfach, wie man aus einer guten Vorlage ein Imposantes Feuerwerk der Virtuosität macht. (War das jetzt zu dick aufgetragen?)

Mountain Time fällt unter die Kategorie: Empfehlsenswertestes.


Vashta Nerada

Mal eine etwas andere Art von Musik habe ich letztens entdeckt: Traffic Experiment, eine Indie-Band aus Südengland hat sich mit der originalen Titelmusik zu Doctor Who, (für alle nicht-whovians: eine Kultserie der BBC) aus den 60er Jahren auseinander gesetzt und eine sehr eigene aber wirklich interessante Version daraus gemacht!

Im Original kommt das Theme von den Legenden der Filmmusik Ron Grainer und Delia Derbyshire. Heute wird die Serie natürlich mit einer anderen Titelmusik, die dem Original zwar immer noch ähnelt, aber schon zig mal überholt worden ist ausgestrahlt (Die aktuellste Version stammt von Murray Gold und Ben Foster mit dem BBC National Orchestra).

Wer Doctor Who noch nicht kennt: TV-Tipp!

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=eRm8qmM-DTg]

Death by Chocolate

Empfehlenswerte Schweizer Band mit markantem Namen.


Guitar School: Strange Days

Wer mehr als 2 Lieder von J.J. Cale gehört hat, der kennt bestimmt auch den absoluten Cale-Standard-Lauf.

Gemeint ist nicht der markante Anfang von Cocaine – gemeint ist ein Rockabillyartiges runtergenudle vom jeweiligen Grundton, der sich -nicht immer ganz- streng nach Blues-Skala definiert. Zu finden ist der Lick im angefügten Youtube-Video sowie in No Sweat, dem zweiten Lied in einem zuvor von mir veröffentlichen Beitrag.

Aber wie Spielt man den Lick und holt sich quasi „The Spirit of JJ“ ins Haus? Ein klitzekleines Bisschen Theorie:

Einfach. Bei No Sweat ist die Tonart G Moll. Die Paralleltonart in Dur wäre übrigens B, aber das tut nichts weiter zur Sache, da die Blues-Skala immer nur über die ‚Molltonart bzw. Mollparallele‘ läuft. An die Bluesskala hält sich JJ übrigens auch, nur versucht er unnötige Blue Notes zu vermeiden und lässt hin und wieder ein Paar Töne in der Abfolge aus, springt quasi. Weiter im Text.

Okay, mit Grundton G gehen wir weiter:  Auf der A-Saite spielt er D, dann auf der D-Saite F und wieder G. Jeden Ton schlägt er zwei mal an. Danach geht er streng nach Bluesschema, also als nächstes zur Subdominante C und spielt wieder das gleiche Bild nach unten, also G auf der D-Saite, dann a# und wieder C auf der G-Saite. Danach zur Dominante D und wieder nach unten durch, also D, A, C, d – und so weiter und so fort (Einfach dem Bluesschema folgen und selbst hören!)

Für alle zu denkfaulen das ganze noch einmal in Bildsprache:

Tonika G:

E|—————————————-
B|—————————————-
G|—————————————-
D|——————-3—3—5—5—-
A|———–5—5———————-
E|—3—3——————————

Subdominante C:

E|————————————
B|————————————
G|——————-3—3—5—5—
D|———–5—5——————–
A|—3—3—————————-
E|————————————-

Dominante D:

E|—————————————
B|—————————————
G|——————-5—5—7—7—-
D|———–7—7———————
A|—5—5—————————–
E|—————————————

Natürlich wird hier noch im Muster der Saitenanschläge variiert, also beispielsweise  der Letzte Ton im Lauf nur einmal anstatt zwei mal, um ein wenig Ruhe reinzubringen, oder er Slidet vom F ins G (im Bass) usw. usw.

Nach der Theorie jetzt die Hausaufgabe. Hier Spielt er das Gleiche Muster, allerdings nicht ganz so streng nach Bluesschema. Trotzdem sollte man das Lick heraushören Konnen, denn das Verhältnis Tonika – Subdominante – Dominante ist gleich, nur anders aufgereiht. Tipp: Tonart ist E Moll.

(P.S.: Ich hoffe, ich habe jetzt keine Musiktheoriefans mit meiner vereinfachten Darstellung dazu gebracht, aus dem Fenster zu springen.)


Octopus E

Awesome Funk/Jazz-Funk like back in the 70’s/80’s!

Bekannt für Joe Bonamassa und natürlich das was den Funk aus macht: Exzellente Mitmusiker und präzise, klar abgegrenzte Licks und Soli. Und dazu noch ein hervorragender Drummer der ‚den Beat dropped‘.

[youtube https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=L5CgdTtGv8o#at=135]

The dark side of the moon

Wenn selbst Darth Vader Sympathien für legendäre Alben (oder deren Titel) entwickelt.


Roll on.

„Musik, zu der man nackt tanzen kann“ –

rest in peace, JJ Cale.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Rkc75b6SO_A]