Joe Bonamassa: Live at the Vienna Opera House

Ich werde, wenn ich den Namen Joe Bonamassa erwähne, viel zu häufig gefragt: „Äh… Joe Bona..wer!?“ – Schade. Denn dieser Kerl Kann einfach Gitarre spielen. Wieder einmal stellt er das in seinem neuen Live-Album „An Acoustic Evening At The Vienna Opera House“ eindrucksvoll unter Beweis. Ich konnte mir das Ganze schon vor dem Veröffentlichungstermin (26. März) einmal anhören.

Album-Cover

Das gesamte Album ist prinzipiell als ‚Unplugged‘ zu verstehen – nur ohne den bekannten Musiksender dahinter. Wer Joe Bonamassa einmal live erlebt hat, der weiß, dass er gern mal auf einer Akustikgitarre ‚die Sau raus lässt‘ (An dieser Stelle sei insbesondere auf ‚Woke up Dreaming‘ verwiesen, wohl das Aushängeschild schlechthin) – und genau das tut er auch hier! Unterstützt von Gerry O’Connor an Banjo und Geige, Mats Wester an der Mandoline, Arlan Schierbaum (Mit dem er zur Zeit auch um die Welt tourt) an Akkordeon, Piano und Glockenspiel und Lenny Castro als Perkussionist reißt er seine besten Songs neu auf: Mal anstatt Synthieklängen lieber etwas Geige? Kein Problem! Anstatt verzerrter E-Gitarre lieber etwas Mandoline? Kannste haben! In Stücken wie ‚Around the Bend‘ oder ‚Richmond‘ wird bald schon Mark Knopfler Konkurrenz gemacht, und auch Fans der Slidegitarre werden spätestens in ‚From the Valley‘ auf ihre Kosten kommen. Natürlich darf auch das obligatorische Eric Clapton (bzw. Robert Johnson) Cover nicht fehlen, was er auch dieses Mal wieder bravourös mit ‚Stones in My Passway‘ zum Besten gibt.

Wie immer steht also nicht nur Joe Bonamassa drauf – es ist auch Joe Bonamassa drin. In den Insgesamt 21 Songs umfasst er die gesamte Bandbreite seiner bisherigen Werke. Manchmal kommt das auch etwas schleppend daher, da stellenweise etwas Pfeffer fehlt und natürlich kein Vergleich zu seinen bisherigen Live-Performances ist, aber anhören lohnt sich auf jeden Fall!

Abschließend hier noch der Offizielle Trailer auf seinem Youtube-Kanal. Go get it!

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