Another sad news.

Rest in Peace, James Lewis Carter „T-Model“ Ford.

Mit ihm geht nun langsam aber sicher eine Ära an Bluesmusikern, die durch ihren rohen, ungeschliffenen aber doch Seelenvollen Stil bekannt sind. Er wurde des Öfteren mit Muddy Waters und R.L. Burnside verglichen.

Sein Gear: Was gerade an Gitarre und Amp zur Verfügung steht.

Meinen Respekt hat er für seine Späte Karriere in jedem Fall, denn er lernte erst mit ca. 60 Jahren Gitarre Spielen und begann seine Karriere erst, als er Mitte 70 war. Die ungenauen Zeitangaben kommen zustande, da sein Geburtsdatum und genaues Alter nicht bekannt sind.


In Memoriam

Zum Todestag des Jon Lord.


Santana’s Ultimate Fail

Mit Santanas Ultimate Santana wurde vor einiger Zeit ein „Grandioser“ Rückblick über eine „Unglaubliche“ Karriere eines „außergewöhnlichen Künstlers“ gefeiert und beworben, den Kritiken nach zu urteilen.
Ich lehne dieses Urteil ab. Die Luft ist schlicht und ergreifend raus!

Das gefühlt 1000. Best of Santana-Album macht nichts besser oder nichts neuer.
Es ist ein Rückblick auf eine Karriere, die auf Woodstock basiert – und sich ab da auch nicht mehr weiter entwickelt hat.
Der ultimative Santana-Sound ist bei genauerem hinhören immer der gleiche fette, unpräzise Zerrsound. Die Licks sind unverändert gleich, und teilweise auch sowieso viel zu stark von Hendrix beeinflusst.

Klar – dafür ist Santana berühmt. Und um ganz ehrlich zu sein muss ich mir auch eingestehen, dass ich ihn für den Wiedererkennungswert schätze und mich auch hin und wieder freue, wenn Santana im Radio in irgend einer Kitsch-semi-poprock-nummer im Hintergrund werkelt.

Und da sind wir schon beim nächsten Punkt: Es kommt einfach nichts neues. Diese vielen Best-of-Alben sind ja schön und gut, aber auf lange Sicht ruht er sich für meinen Geschmack zu sehr auf dem Erfolg von Samba Pa Ti und Konsorten aus – und bei bereits geschriebenen Liedern noch das Bonusfeature zu geben, das ist auch auf Dauer wenig innovativ.

Als ich mich das erste mal durch Ultimate Santana gehört hatte war ich doch leicht sehr erstaunt, wie sehr er in die Pop-Richtung abgedriftet ist.
Und bei Klassikern wie Oye Como Va macht er auch einen eher halbherzigen Job. Er spielt mit viel Gefühl, keine Frage. Aber er überdreht das ganze etwas, stiftet Unruhe, wo sie nicht hingehört und macht aus einem gut gemeinten Perkussiven Mahlwerk auch stellenweise einfach Matsch. Und auch auf seinem neuen Album Shape Shifter macht er nicht all zu viel besser..´

Warum füllt er also dennoch sämtliche Hallen? Nun, genau sagen kann das wohl keiner.
Aber man kann ja mal mutmaßen. Zum einen hat allein schon der Name Santana eine unglaubliche Tragweite und Resonanz. Jeder kennt ihn.
Zum anderen stehen viele Zuhörer und Fans auch einfach auf seine Klassiker. Auf Samba Pa Ti und Oye Como Va, auf Black Magic Woman, Maria Maria, Europa und und und. Ich selbst habe ihn auch schon life sein Programm runterspielen sehen – und live macht er einfach eine gute Stimmung.

Abschließend halten wir also fest, dass Ultimate Santana eher ein Griff ins Klo war – und der Meister sich mal wieder neuen Herausforderungen stellen und aus seinem Woodstock-Trip herauskommen sollte!


And I followed her to the station.

Dass Eric Clapton nicht nur brilliant mit der E-Gitarre umgeht, ist ja allgemein bekannt.

Meiner Meinung nach ist er auf der Akustischen Gitarre sogar um längen besser, denn er legt immer viel Gefühl in seine Songs. Vor einiger Zeit brachte er sein Album Me and Mr. Johnson heraus, auf dem er sich mit seinem – nach eigenen Angaben – größten Vorbild und Einfluss auseinandersetzt. Einen gecoverten Song, den auch schon die Rolling Stones gecovert haben, mag ich besonders.

Der Mann auf dem Bild im Hintergrund ist übrigens Robert Johnson. Tatsächlich existieren nicht viele Bilder von ihm – und als vor kurzem angeblich ein neues Bild von ihm aufgetaucht ist, brach ein regelrechter Hype unter Fans aus.