We gotta install microwave ovens.

Etwas 80er-Jahre-Poprock gefällig? Immer gern!

Aber wenn, dann doch gleich einen Song der Superlative: Money for Nothing, ein (wenn nicht sogar DAS) Flaggschiff für Mark Knopfler und die Dire Straits. Der Song schoss wie eine Zauberbohne aus dem Boden und hörte einfach nicht mehr auf zu wachsen. Drei Wochen Nummer 1 in Amerika, ein Grammy und – meiner Ansicht nach der bemerkenswerteste Fact – das allererste Musikvideo, das MTV überhaupt sendete.

Innovativ: Das Musikvideo zum Song war übrigens das erste komplett Computergenerierte Musikvideo der Geschichte. Im Song selbst übt Mark Knopfler einige Kritik an der Musikbranche, für die er auch öfters kritisiert wurde.

Da das Musikvideo aus rechtlichen Gründen in Deutschland nicht verfügbar ist, hier eine Version von 1998 – zusammen mit einem Haufen namhafter Größen im „big business“: Clapton an der zweiten Gitarre, Phil Collins am zweiten Drumset, Sting singt – wie schon in der Studioversion – die Kopfstimme und natürlich der heimlichen Legende Ray Cooper an den Percussions.

Dabei ist die Entstehungsgeschichte des Songs doch alles andere als schwer zu erzählen und eigentlich recht interessant: Eines Tages war Knopfler mit seiner Frau in einem New Yorker Elektrofachmarkt, als ihm zwei Arbeiter in Latzhose auffielen, die vor einer Fernseherwand standen, Musikvideos anschauten und sich über die Stars mit Sätzen wie „That aint workin‘ thats the way you do it – Money for nothin and chicks for free“  ausließen. Als ihm dann die Idee für einen Songtext kam rannte er zur Kasse und verlangte sofort nach Stift und Papier. Die Idee für den Markanten, populären Rhythmus und die Gitarrenlicks scheint er schon länger gehabt zu haben, wie er einmal erwähnte kam er mehr durch Zufall darauf.

Als er dann einige Zeit später mit den Dire Straits im Tonstudio auf Montserrat war, um das Album Brothers in Arms aufzunehmen, erfuhren sie mehr durch Zufall, dass Sting gerade auf der Insel Urlaub machte und luden ihn ins Studio ein – er kam, sang die Kopfstimme zu Anfang und Ende ein und gab ein paar Tipps.

Mark Knopfler spielt dieses Lied Traditionell mit seiner original Gibson Les Paul Baujahr 1958, denn er ist der Ansicht, dass nur eine Les Paul einen derart druckvollen Rocksound liefern kann, wie ihn der Song braucht. Lediglich in einigen 90er Jahre – Konzerten der Dire Straits spielt er den Song mit seiner Pensa Suhr MK I. Als Antwort auf die Frage warum: um die Konzerte ohne zu viele Unterbrechungen spielen zu können hatte Mark sich eine Gitarre anfertigen lassen, die sowohl den Druckvollen Sound einer Les Paul als auch den Perligen Klang einer Strat wiedergeben kann. Nach eigenen Angaben Knopflers ist übrigens ein Konterpart (sowohl musikalisch als auch inhaltlich) im Album Brothers in Arms der Song Walk of Life.

Hier noch eine der Raren neueren Aufnahmen, wieder in der Royal albert Hall (wie im ersten Video). Rar ganz einfach, weil der Song zumindest für Knopfler inzwischen doch relativ langweilig geworden ist.

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