Clapton is God

Jeder kennt Eric Clapton. Na – fast jeder zumindest. Heute wird Eric ‚Old Sock (Alte Socke) Slowhand‘ Clapton 68 Jahre alt.

Der Gitarrist mit den so gar nicht langsamen Händen und dem nie abgeschlossenen Kunststudium wurde bereits in den 1960er Jahren, als er mit den Yardbirds und John Mayall and the Bluesbreakers die Londoner Clubszene aufmischte, verehrt. 1965 sogar durch einen sehr einprägsamen „Clapton is God“-Slogan, den irgendwer an die Wand der U-Bahn-Station Islington geschmiert hatte. Wenige Zeit später konnte man den Slogan in ganz London finden.

Er selbst stand dem immer mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber, da er solche Prominenz nicht wollte – andererseits freute er sich dann doch über die Anerkennung (Siehe E. Clapton – Mein Leben, S. 69). Seine weitere Karriere – Durchbruch und Bruch mit Cream, Kopf von Blind Faith und mitwirken bei Derek and the Dominos, Start seiner Solokarriere, Drogenmissbrauch, Alkoholmissbrauch, 1 mal Drogenentzug und 2 mal Alkoholentzug, ‚Erfindung‘ der Unplugged-Konzerte, mitwirken an diversen Projekten und zahlreiche Welttourneen (okay, das war jetzt doch etwas arg gekürzt) – dürfte eigentlich allgemein bekannt sein.

Clapton is God

„Clapton is God“-Slogan.

Eric Clapton war übrigens auch derjenige, der die bisher teuerste Gitarre der Welt verkauft hat: seine Fender Stratocaster ‚Blackie‘. Er kaufte sich 6 Stratocasters für etwa 100$ pro Stück 1970 – also bevor Mark Knopfler die Strat aus dem Dornröschenschlaf holte – im Sho-Bud Guitar Shop in Tenessee – drei davon verschenkte er, die anderen drei Kombinierte er, das Ergebnis wurde seine langjährige Hauptgitarre. Als er sie 2004 zugunsten seiner Crossroads-Stiftung in Antigua verkaufte, brachte sie 959.500 US-$ ein. Absoluter Rekord.

Joe Bonamassa bezeichnete sein Konzert in der Royal Albert Hall 2009, in dem Eric Clapton als Gast zusammen mit ihm ‚Further up on the Road‘ spielte übrigens als ‚The day that changed my life‘. Auch viele andere bekannte Musiker haben Clapton – mehr oder weniger offiziell – unter ihren Vorbildern. Das würde auch erklären, warum er drei(!) mal in der Rock’n’Roll Hall of Fame vertreten ist.

Wer mehr über Clapton und seinen Werdegang – auch über seine großen Vorbilder, seine Kindheit in Ripley und wie er überhaupt zur Bluesmusik kam erfahren möchte, ist bei seiner Autobiographie Mein Leben bestens aufgehoben! Wer mal wieder ein Lebenszeichen von ihm hören möchte, dem sei sein neues Album Old Sock ans Herz gelegt.

Zu guter letzt noch mein persönliches Lieblingslied von ihm  bzw. Robert Johnson, der doch von ihm als eine Art ‚Mentor‘ betrachtet wird.

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2 Kommentare on “Clapton is God”

  1. […] ihm Stammt auch Hey Hey – das Meister Clapton ja nur zu gerne Covert. Und er war maßgeblich an Key to the Highway (zusammen mit Charlie […]


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